AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese AGB regeln den Vertrag zwischen dem Kunden und der HEADUPHIGH GmbH über sämtliche Leistungen — Online-Schulungen, Inhouse-Schulungen, die KI-Architekt-Ausbildung, KI-Change-Management, Beratungsleistungen sowie digitale Inhalte und Community-Zugänge. Für einzelne Leistungen können ergänzende spezifische Bedingungen gelten, die im jeweiligen Buchungsformular klar als solche gekennzeichnet sind.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen, die die HEADUPHIGH GmbH (im Folgenden „Anbieterin") gegenüber Verbrauchern und Unternehmern erbringt. Dazu zählen insbesondere Schulungen, Ausbildungen, Beratungen und der Zugang zu digitalen Inhalten der Anbieterin.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
2. Vertragspartner
Vertragspartner ist die HEADUPHIGH GmbH, Langes Kamp 6, 59427 Unna, vertreten durch die Geschäftsführerin Olga Charlotte Reyes-Busch (im Folgenden „Anbieterin").
Eingetragen im Handelsregister: Amtsgericht Hamm, HRB 10356
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE342194542
E-Mail: [email protected]
3. Leistungen — Was wir anbieten
3.1 Online-Live-Schulungen
Live über Zoom durchgeführte Schulungen zu definierten Terminen mit Q&A, anschließendem Lern-Quiz zur Vertiefung und Teilnahmezertifikat per Mail. Aktuelle Themen, Termine und Preise sind auf headuphigh.de bzw. dem jeweiligen Buchungsportal einzusehen.
3.2 Inhouse-Schulungen
Individuell auf den Kunden zugeschnittene Schulungen, die vor Ort beim Kunden oder online durchgeführt werden. Umfang, Inhalt, Termin und Preis werden individuell vereinbart und schriftlich (auch per E-Mail) festgehalten.
3.3 KI-Architekt-Ausbildung
Mehrmonatige Begleitung ausgewählter Schlüsselpersonen des Kunden zur Befähigung, KI-Lösungen eigenständig im Unternehmen zu entwickeln und zu betreiben. Inhalt, Dauer, Meilensteine und Preis werden individuell vereinbart.
3.4 KI-Change-Management
Begleitende Unterstützung des Kunden bei der organisatorischen Einführung von KI-Systemen — von der Bestandsaufnahme über Rollenfindung und Kommunikation bis zur Verankerung im Tagesgeschäft. Umfang und Preis werden individuell vereinbart.
3.5 Beratungsleistungen und Erstgespräche
Erstgespräche zur Bedarfsklärung sind in der Regel unverbindlich und ohne separate Vergütung. Konkrete Beratungsleistungen (z.B. Strategie-Analysen, Workshops, schriftliche Empfehlungen) werden auf Grundlage eines individuellen Angebots erbracht.
3.6 Digitale Inhalte und Community-Zugang
Die Anbieterin stellt nach Kauf oder Buchung digitale Inhalte zur Verfügung (z.B. Schulungs-PDFs, Templates, Aufzeichnungen, Zertifikate) und gewährt Zugang zu Community-Angeboten (z.B. Skool-Community der HEADUPHIGH GmbH). Umfang und Bezugsbedingungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
4. Vertragsschluss
4.1 Online-Buchungen
Bei Online-Buchungen über headuphigh.de oder zugehörige Buchungsportale kommt der Vertrag zustande, sobald der Kunde das Buchungsformular ausfüllt, diesen AGB sowie der Datenschutzerklärung zustimmt und die Zahlung erfolgreich abgeschlossen ist. Der Kunde erhält anschließend eine Bestätigung per E-Mail.
4.2 Angebote für Inhouse-Leistungen
Für Inhouse-Schulungen, die KI-Architekt-Ausbildung, KI-Change-Management und individuelle Beratungsleistungen unterbreitet die Anbieterin auf Anfrage ein individuelles Angebot. Der Vertrag kommt zustande mit schriftlicher Annahme (auch per E-Mail) durch den Kunden oder mit der ersten vereinbarten Leistungserbringung, je nachdem was zuerst eintritt.
4.3 Community-Beitritt
Der Beitritt zu einer Community-Plattform (z.B. Skool) erfolgt durch Anmeldung und ggf. Bezahlung über die jeweilige Plattform und richtet sich zusätzlich nach deren Plattformbedingungen.
5. Preise und Zahlung
5.1 Online-Buchungen
Die für Online-Buchungen geltenden Preise werden im Buchungsformular ausgewiesen. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich alle Preise zzgl. der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt über den jeweils ausgewiesenen Zahlungsdienstleister (in der Regel Stripe Payments Europe Ltd., Irland) mit den dort verfügbaren Zahlungsarten. Die Rechnung wird automatisch erstellt und per E-Mail zugestellt.
5.2 Inhouse- und Individualleistungen
Für Inhouse-Schulungen, die KI-Architekt-Ausbildung, KI-Change-Management und individuelle Beratungsleistungen werden Preise und Zahlungsmodalitäten im jeweiligen Angebot festgehalten. Die Rechnung erfolgt in der Regel per Banküberweisung mit Zahlungsziel von 14 Tagen nach Rechnungsstellung, sofern nichts anderes vereinbart ist.
5.3 Verzug
Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen (§§ 286, 288 BGB).
6. Termine, Durchführung und Mitwirkungspflichten
6.1 Online-Schulungen
Online-Schulungen finden zu den im Buchungsformular gewählten Terminen live über Zoom statt. Der Kunde erhält rechtzeitig vor dem Termin einen persönlichen Zoom-Link, der an die bei der Buchung angegebene E-Mail-Adresse gebunden ist. Eine Weitergabe des Zugangs an Dritte ist nicht gestattet.
6.2 Inhouse-Schulungen
Bei Inhouse-Schulungen stellt der Kunde geeignete Räumlichkeiten und technische Infrastruktur (z.B. Beamer, WLAN, ggf. Whiteboard) bereit. Bei Online-Inhouse-Schulungen sorgt der Kunde für eine stabile Internetverbindung und Geräte mit Mikrofon und Kamera.
6.3 Reisekosten
Für Inhouse-Schulungen außerhalb des Großraums Unna/NRW werden Reisekosten transparent vor Buchung kalkuliert und im Angebot ausgewiesen. Versteckte Reisekosten werden nicht berechnet.
6.4 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt sicher, dass die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung stehen. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten der Anbieterin.
7. Eigenverantwortung des Kunden, Datensicherung und KI-Ergebnisse
7.1 Wissensvermittlung, kein Erfolgsversprechen
Die Leistungen der Anbieterin sind Dienstleistungen der Wissensvermittlung, Empfehlung und Begleitung. Die Anbieterin schuldet die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Leistung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, keinen bestimmten Lernerfolg einzelner Teilnehmer und keine bestimmte behördliche oder gerichtliche Bewertung der beim Kunden eingesetzten KI-Systeme.
7.2 Umsetzung in eigener Verantwortung
Entscheidungen über Auswahl, Einführung und konkrete Nutzung von Software, KI-Systemen und Cloud-Diensten trifft allein der Kunde.
Die Umsetzung von Inhalten aus Schulungen, Ausbildungen und Beratungen im Betrieb des Kunden — insbesondere die Installation oder Konfiguration von Software, die Einrichtung von Automatisierungen und Workflows, Eingriffe in produktive IT-Systeme sowie das Hochladen, Übertragen oder Verarbeiten von Unternehmens- oder Kundendaten in Dienste Dritter — erfolgt ausschließlich in eigener Verantwortung des Kunden und durch dessen Personal.
In Schulungen gezeigte Beispiele, Demonstrationen, Prompts, Vorlagen und Konfigurationen sind exemplarische Lehrinhalte. Sie stellen keine Anweisung dar, Handlungen ungeprüft in der eigenen Umgebung zu wiederholen, und ersetzen keine auf die konkreten Systeme des Kunden bezogene Einzelfallprüfung.
Der Kunde ist gehalten, Änderungen zunächst in einer Testumgebung bzw. mit Testdaten zu erproben, bevor er sie auf produktive Systeme oder echte Daten anwendet, und wesentliche Änderungen nur durch fachkundiges Personal vorzunehmen.
Die Prüfung und Einhaltung der Lizenz-, Nutzungs- und Vertragsbedingungen von Drittanbietern (z.B. KI-Dienste, Cloud-Plattformen) obliegt dem Kunden.
Die Anbieterin nimmt selbst keine Eingriffe in IT-Systeme des Kunden vor, es sei denn, dies ist ausdrücklich schriftlich vereinbart; in diesem Fall gelten die dort getroffenen Regelungen.
7.3 Datensicherung
Der Kunde ist für die regelmäßige, dem Stand der Technik entsprechende Sicherung seiner Daten und Systeme selbst verantwortlich. Dazu gehört insbesondere, dass Sicherungen in angemessenen Abständen erstellt, getrennt vom Ursprungssystem aufbewahrt und regelmäßig auf ihre Wiederherstellbarkeit geprüft werden.
Vor Änderungen an Systemen oder Daten, die durch Inhalte der Anbieterin angeregt wurden — etwa der Einführung neuer Tools, Automatisierungen oder Konfigurationsänderungen —, hat der Kunde eine aktuelle Datensicherung zu erstellen.
Für den Verlust von Daten und deren Wiederherstellung haftet die Anbieterin — unbeschadet Ziffer 12 — nur insoweit, wie der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung im Sinne dieser Ziffer entstanden wäre; die Haftung ist in diesem Fall auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt. § 254 BGB (Mitverschulden) bleibt unberührt.
7.4 KI-generierte Ergebnisse
KI-Systeme arbeiten probabilistisch. Ihre Ergebnisse können fehlerhaft, unvollständig, veraltet, verzerrt oder frei erfunden sein („Halluzinationen"), auch wenn sie überzeugend formuliert erscheinen.
Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Ergebnisse vor ihrer Verwendung eigenverantwortlich fachlich zu prüfen — insbesondere bevor er sie veröffentlicht, an Dritte weitergibt oder rechtlich bzw. wirtschaftlich relevante Entscheidungen darauf stützt.
Kennzeichnungs-, Transparenz- und Dokumentationspflichten für Inhalte und KI-Systeme, die der Kunde selbst einsetzt (u.a. Art. 50 EU AI Act), liegen beim Kunden.
7.5 Datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit des Kunden
Für personenbezogene Daten, die der Kunde selbst in KI- oder Cloud-Dienste eingibt oder dort verarbeiten lässt, bleibt der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Er stellt insbesondere sicher, dass die erforderlichen Rechtsgrundlagen vorliegen und notwendige Verträge (z.B. Auftragsverarbeitungsverträge) mit den jeweiligen Anbietern geschlossen sind.
Die Anbieterin übernimmt keine Gewähr für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit des Einsatzes von Drittanbieter-Diensten im konkreten Betrieb des Kunden; Ziffer 13 (kein Rechtsberatungsvertrag) gilt entsprechend.
In Schulungen und Übungen sollen keine echten personenbezogenen Daten und keine Geschäftsgeheimnisse verwendet werden, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
8. Stornierung und Umbuchung
8.1 Online-Schulungen
Ist der Kunde an einem gebuchten Termin verhindert, kann er einmalig kostenfrei auf den nächsten regulären Schulungstermin umbuchen. Die Umbuchung erfolgt formlos per E-Mail an [email protected] bis spätestens 24 Stunden vor dem gebuchten Termin. Eine Rückerstattung des Kaufpreises bei Nichtteilnahme ist ausgeschlossen.
8.2 Inhouse-Schulungen und Individualleistungen
Stornierungen oder Terminverschiebungen werden individuell vereinbart. Bei kurzfristiger Absage (weniger als 14 Tage vor dem vereinbarten Termin) durch den Kunden behält sich die Anbieterin vor, Ausfallhonorar zu berechnen, sofern die Räumlichkeiten/Ressourcen nicht anderweitig vergeben werden können.
9. Laufzeit mehrmonatiger Leistungspakete
Mehrmonatige Leistungen (insbesondere die KI-Architekt-Ausbildung und KI-Change-Management) werden als Pakete mit fester, im jeweiligen Angebot vereinbarter Laufzeit und festem Leistungsumfang gebucht.
Der Vertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit bzw. mit Abschluss des vereinbarten Leistungsumfangs, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit ist ausgeschlossen. Die Vergütung ist für das gesamte Paket geschuldet; im Angebot vereinbarte Zahlungsmodalitäten (z.B. Ratenzahlung) bleiben davon unberührt.
Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ist der Kunde Unternehmer, ist das Kündigungsrecht nach § 627 BGB ausgeschlossen. Kündigungen bedürfen der Textform.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsschluss.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts ist eine eindeutige Erklärung (z.B. ein per Post versandter Brief oder eine E-Mail an [email protected]) erforderlich. Die rechtzeitige Absendung des Widerrufs vor Ablauf der Frist genügt.
11. Ausschluss und Erlöschen des Widerrufsrechts
11.1 Live-Veranstaltungen mit Termin
Bei Live-Schulungen mit fest vereinbartem Termin (Online-Schulungen über Zoom, Inhouse-Schulungen, KI-Architekt-Ausbildung mit Live-Anteilen) ist das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen, sofern ein spezifischer Termin vorgesehen ist.
11.2 Digitale Inhalte
Für digitale Inhalte (z.B. Zertifikat-PDF, Aufzeichnungen, Templates, Community-Zugang) erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB, sobald die Anbieterin mit der Erbringung der Leistung beginnt — z.B. mit der Übermittlung des Zoom-Links oder des Community-Zugangs — und der Kunde diesem Beginn ausdrücklich zugestimmt sowie seine Kenntnis davon, dass er sein Widerrufsrecht damit verliert, bestätigt hat.
Diese Zustimmung wird dem Kunden im Buchungsformular ausdrücklich vorgelegt und ist mit der Bestätigung der Buchung erklärt.
11.3 Individuell angefertigte Leistungen
Bei Leistungen, die nach individuellen Vorgaben des Kunden angefertigt oder auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind (z.B. Inhouse-Konzepte, individuelle Beratungs-Empfehlungen), ist das Widerrufsrecht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB ausgeschlossen.
12. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht („Kardinalpflicht") und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen.
Für den Verlust von Daten und deren Wiederherstellung gilt ergänzend Ziffer 7.3.
13. Kein Rechtsberatungsvertrag
Die Leistungen der Anbieterin dienen der Wissensvermittlung, Kompetenzentwicklung und organisatorischen Unterstützung im Bereich Künstliche Intelligenz. Sie ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Für individuelle juristische Fragen — insbesondere zur Einordnung konkreter KI-Systeme in Risikoklassen, zur Hochrisiko-KI nach Anhang III des EU AI Act, zu individuellen Haftungsfragen oder vertragsrechtlichen Themen — empfiehlt die Anbieterin die Konsultation eines IT- oder Datenschutz-Anwalts.
14. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle im Rahmen der Leistungen übermittelten Inhalte — insbesondere Präsentationen, Skripte, Aufzeichnungen, Templates, Lern-Quiz-Fragen, Konzepte und Zertifikate — sind urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung, Bearbeitung, Weitergabe an Dritte oder gewerbliche Nutzung außerhalb des vertragsgemäßen Zwecks ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
Bild-, Ton- und Videoaufzeichnungen von Schulungen und Beratungsterminen — einschließlich Screenshots, Mitschnitten und automatischer Transkriptionen durch Drittsoftware — sind ohne vorherige schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
Das ausgestellte Teilnahmezertifikat darf vom Teilnehmer uneingeschränkt zum Nachweis der eigenen KI-Kompetenz nach Art. 4 EU AI Act verwendet werden.
15. Geheimhaltung
Bei Inhouse-Leistungen, der KI-Architekt-Ausbildung und individuellen Beratungen erhält die Anbieterin Einblick in interne Abläufe, Daten und Prozesse des Kunden. Die Anbieterin verpflichtet sich, sämtliche im Rahmen der Leistungserbringung erlangten Informationen vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen, soweit gesetzlich nicht anders vorgeschrieben.
Diese Verpflichtung gilt auch über die Vertragsbeendigung hinaus.
16. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach den Vorgaben der DSGVO und der ergänzenden nationalen Bestimmungen. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung der HEADUPHIGH GmbH unter headuphigh.de/datenschutz.
17. Höhere Gewalt
Bei Ereignissen höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Anordnungen, längerfristige Ausfälle wesentlicher Infrastruktur) ist die Anbieterin von der Leistungspflicht befreit, solange das Ereignis andauert. Termine werden in Absprache mit dem Kunden verschoben.
18. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Hinweis: Die EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wurde durch die Verordnung (EU) 2024/3228 mit Wirkung zum 20. Juli 2025 abgeschaltet. Der bisher verpflichtende Hinweis-Link entfällt damit.
19. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Unna.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
Stand: Juli 2026 · HEADUPHIGH GmbH, Unna